Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
Bambina91

NCIS Mitglied


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| Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Wow, meine Story hat jetzt schon ein drittes Thread, hätte ich niemals gedacht!!! Naja viel Spaß beim lesen.
wer die ersten 2 teile noch nicht kennt, hier sind die links:
Teil 1
Teil 2
Der Teil ist zwar net so lang geworden, hoffe aber das er euch trotzdem gefällt.
22.07.2010
Dieser Arbeitstag begann wie der gestrige aufgehört hatte. Die Klimaanlage war mittlerweile repariert worden, aber da es immer noch keinen neuen Fall gab, mussten sie sich wieder der Aktenarbeit zuwenden. Nach der Mittagspause, von 12 – 12.30 Uhr, kehrten alle wieder an ihre Schreibtisch zurück, in der Hoffnung, dass es vielleicht doch einen Fall gab, auch wenn es ein Einbruch bei einem Admiral oder ähnliches war. Doch da dies nicht der Fall war, blieb ihnen nichts anderes übrig, als wieder die Akten durchzusehen. Gibbs entließ Ziva und McGee dann gegen 18 Uhr, da es keinen Sinn hatte, noch länger im Büro zu bleiben und auf einen Fall zu warten. Nachdem die beiden weg waren, machte auch der Chefermittler seinen PC aus, nahm seine Sachen und fuhr ebenfalls nach Hause, um sich wieder seinem Boot zu widmen.
Zeitsprung Sonntag:
Es war 20 Uhr abends und Tony saß, wie jeden Abend, mit Ziva auf der Couch und sie redeten über den morgigen Tag. „Ich bin so verdammt aufgeregt, Ziva. Ich war seit über einem Monat nicht mehr im HQ. Ich frage mich auch, wie sie alle auf mich reagieren werden, wenn ich wieder da bin.“ Tony machte sich schon den ganzen Tag über Gedanken über seinen „ersten Arbeitstag“. Ziva ermutigte ihn aber immer und versicherte ihm, dass sie das gemeinsam schaffen würden, und dabei betonte sie das Wort „gemeinsam“ besonders. Zivas Worte beruhigten Tony und als Dank küsste er sie zärtlich. Sie gingen dann gegen 10 Uhr ins Bett. Ziva war relativ schnell eingeschlafen aber Tony fiel es sehr schwer einzuschlafen, zumal er sehr nervös war und weil es, durch die letzten Wochen, nicht gewohnt war früher ins Bett zu gehen und dann wieder früh aufzustehen. Nachdem er sich gefühlte 50 Mal hin und her gedreht hatte und auch schon eine ganze Schafherde zusammen gezählte hatte, landete er schließlich doch noch im Land der Träume.
Am nächsten Morgen, als Tonys Wecker um 5.45 Uhr klingelte, musste er sich regelrecht aus dem Bett quälen. Als er dann endlich geschafft hatte, lief er als erstes in die Küche, um sich einen Kaffee zu trinken, bevor er gleich wieder einschlafen würde. Dort angekommen, stellte er erstaunt fest, dass die Kaffeemaschine bereits lief. Er fragte sich, ob Ziva vielleicht schon da war, denn normalerweise war sie um dieses Zeit noch joggen. Während er nachdachte, merkte er nicht, wie Ziva sich an ihn heranschlich und ihm ein freundliches „Guten Morgen“, ins Ohr flüsterte. Tony drehte sich um und gab ein „Guten Morgen“ zurück plus einen „Guten Morgen Kuss“ den Ziva sofort erwiderte. Danach tranken sie beiden einen Kaffee und aßen eine Kleinigkeit zum Frühstuck und gingen dann, nacheinander, duschen. Danach fuhren sie, mit Tonys Wagen, zum Navy Yard.
Dort angekommen, fuhren sie in die Tiefgarage, stiegen aus und gingen zum Aufzug, Nachdem Ziva ihre Augen gescannt hatte öffneten sich die Türen des Aufzuges und sie fuhren in die dritte Etage. „Wie geht’s es dir? Bist du immer noch nervös?“ Ziva stellte sich nah neben Tony und nahm seine Hand in ihre. „Es geht. Aber wie gesagt, zusammen schaffen wir das schon.“ Sie gab ihm noch einen Kuss, als dann schon der Aufzug in der gewünschten Etage hielt und mit dem gewohnten „Pling“ sich dessen Türen öffneten.
Sie stiegen aus dem Aufzug aus, immer noch Hand in Hand, und näherten sich ihren Schreibtischen. Doch zu diesen kamen sie nicht, denn die schwarzhaarige Goth kam, wie ein kleines Mädchen, auf die beiden angerannt und sprang Tony schon fast an. „TONY! TONY! TONY! Endlich bist du wieder da! Oh mann, ich hab dich echt so vermisst, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Das mit Ziva und dir ist auch so wunderschöne. Du mist mir nichts mehr sagen, Ziva hat mir schon alles erzählt. Oh mein großer Tiger ist endlich wieder da.“ „Abby. Bitte, wenn du mich nicht loslässt, dann erstick ich noch.“ „Oh! Oh, dass tut mir echt Leid, aber du kennst mich doch, du weißt wie ich bin.“ Die Goth ließ Tony wider los, und dieser rang erst mal nach Luft. „Danke, Abbs.“ „Tony, du musst mit bei solchen Fällen früher bescheid sagen, sonst lass ich dich nicht los.“ „OK, Abbs, hab verstanden.“ „Gut. Ich bin kurz weg, ich hol McGee, Gibbs und Ducky. Die werden Augen machen, wenn sie dich wieder hier sehen.“ Und so verstand die Schwarzhaarige im Aufzug. Tony währenddessen ging näher in Richtung seines Schreibtisches und blieb kurz vor diesem stehen. Ziva stand neben ihm und bemerkte seinen Blick. „Hey! Alles in Ordnung?“ „Ja. Ja, es ist nur…. es ist komisch wieder hier zu sein, nach mehr als einem Monat, verstehst du? Ich hoffe nur, dass ich schon bereit dafür bin.“ So verletzlich kannte selbst Ziva Tony nicht. Er zeigte eine Seite, die tief in seinem Inneren verborgen war und heute zum ersten Mal zum Vorschein kam. Ziva griff nun Tonys Hand und er schaute ihr in die Augen. „Tony, du wirst das schon schaffen. Du weißt, dass ich immer an deiner Seite seien werde, und wenn du Schwierigkeiten hast, dann rede mit mir oder mit Gibbs oder mit wem auch immer.“ „Ja. Ja, ich versuche damit klar zu kommen.“ Ziva küsste ihn noch einmal. Danach setzte Tony sich auf seinen Stuhl. „Es fühlt sich richtig gut an, wieder hier zu sein. Jetzt auf einmal, seit ich hier sitze, fühle ich mich richtig gut.“ Er setzte auch wieder sein typisches Lächeln auf und schon musste Ziva lachen.
Gibbs und McGee waren bei Abby im Labor, da sie mit ihr über ein paar Beweismittel reden wollten. Doch Abby war nicht in ihrem Labor. So holte Gibbs sein Handy heraus und wählte die Nummer der jungen Goth. „ Hey Gibbsman. Was gibt’s denn?“ „Abby. Wo bist du? McGee und ich sind in deinem Labor aber du bist nicht da.“ „Ja Gibbs. Ich war gerade oben im Büro und jetzt rate mal wer da ist?“ „Abby, ich habe jetzt nicht die Lust mit dir irgendwelche Ratespiele zu spielen, also sag es einfach. Aber in Kurzversion, wenns geht.“ „Ziva ist oben im Büro, mein Silberfuchs.“ „Abby, ich weiß, dass Ziva hier ist….“ „Gibbs, du hast mich nicht ausreden lassen. Das ist eine schlechte Angewohnheit von dir, wollt ich dir schon immer mal sagen. Also, Ziva ist oben im Büro, aber nicht alleine.“ Es entstand eine kurze Pause. „…..und Abbs, was soll das jetzt?“ „Oh Gibbs, du bist ein Spielverderber. Ich dachte, du würdest von alleine drauf kommen. Ziva ist da und TONY IST AUCH WIEDER DA!!!!!!! Heute ist sein erster Arbeitstag.“ Wieder herrschte kurz Stille. Gibbs hatte mir allem gerechnet, aber nicht mit dieser, doch sehr erfreulichen, Nachricht. Er wusste, dass Tony schon bald wieder kommen würde, aber dass dieser Tag schon heute war, hatte er doch tatsächlich vergessen. „Danke, Abbs. Ich komme gleich mit Tim hoch zu euch.“ Er legte, ohne sich zu verabschieden, auf und ging mit McGee wieder zurück in Büro. Als sich der Aufzug mit dem Pling öffnete, und die beiden Agenten ausstiegen, liefen sie geradewegs auf ihren Kollegen zu, dieser erhob sich von seinem Schreibtisch, und stand nun vor seinen beiden männlichen Kollegen und Freunde. „Hallo Boss, Bambino.“ Tony reichte ihnen seine Hand und beide schüttelten sie und Tim umarmte seinen Freund und Kollegen. „Tony, ich hätte nicht gedacht, dass ich das sagen würde, aber ich hab dich wirklich vermisst.“ „Ja, ich dich auch McGee.“ Dieser stellte sich jetzt neben Abby und beobachtete. „Tony. Es ist schön, dich wieder hier zu sehen.“ „Danke, Boss. Ihr habt mir alle sehr gefehlt. Ich bin zwar noch nicht zu 100 % der Alte Tony aber es wird von Tag zu Tag besser.“
Als Tony diesen Satz beendet hatte, kam Gibbs noch mal auf Tony zu und umarmte ihn. Tony hatte damit überhaupt nicht gerechnet, sowie der Rest des Teams er erwiderte aber die Umarmung. Er wurde noch nie von seinem Boss umarmt. Er war sichtlich durch diese Geste seines Bosses gerührt. Nach einer Weile lösten sie sich wieder voneinander und Gibbs nahm an seinem Schreibtisch platz. Kurz darauf kam auch Ducky hinzu. Abby hatte ihm bescheid gesagt, doch Ducky war gerade am telefonieren, deswegen kam er etwas später. Er reichte Tony seine Hand, Tony seine und sie schüttelten sie. Danach wurde er auch von Ducky kurz umarmt, wobei sich Tony dabei bücken musste, da er einen Kopf größer als der Pathologe war. „Anthony. Es tut wirklich gut, dich wieder hier zu sehen.“ „Ja. Danke Ducky. Wie gesagt ihr habt mir alle sehr gefehlt. Ich bin froh, wieder hier bei euch zu sein.“ Das ganze Team stand eine Weile im Büro herum und sie unterhielten sich über alle möglichen Dinge.
Nach ca. 10 Minuten wurde die fröhliche Stimmung unterbrochen. „Agent DiNozzo?“ „Ja, Sir.“ „In mein Büro.“ Tony löste sich von der Gruppe und folgte seinem direkten Vorgesetzten in sein Büro. Dort angekommen forderte der Director ihn auf, sich zu setzen. Sie saßen nun beide an dem großen Tisch im Büro und schwiegen sich an. Vance löste das Schweigen. „Also, Agent DiNozzo. Sie sind jetzt wieder bereit zu Arbeiten?“ „Ja, genau, Director. Heute habe ich meinen ersten Tag.“ „Schön. Sie wissen sicher, dass Sie noch nicht in den Außeneinsatz dürfen und daher auch keine Tatorte oder ähnliches besuchen dürfen, ehe Sie nicht das OK unseres Psychologen und des Betriebsarztes bekommen haben. Sie werden dann in 2-3 Wochen untersucht und dann sehen wir weiter.“ „Ja, Sir, das ist mir bewusst.“ „Gut. Und wie geht es Ihnen, Tony?“ „Ich bin zwar noch wieder zu 100% fit, aber es wird von Tag zu Tag besser.“ „Gut. OK, Agent DiNozzo, wenn Sie keine Fragen mehr haben, dann dürfen Sie jetzt wieder zurück zu Ihren Kollegen.“ Beide standen auf und schüttelten die Hände.
„Danke, Director.“ Tony kam gerade an der Tür an. „Ach, Tony. Bevor ich’s vergesse. Viel Glück mit Agent David.“ „Danke, Director. Und wenn Sie schon Ziva ansprechen. Wir, das heißt Agent David und ich, wir würden gerne zusammen in den Urlaub fahren. Wir dazu bräuchten nur Ihre Erlaubnis.“ „Wohin und wie lange?“ „Ungefähr 10 Tage, nach Paris.“ „Gute Wahl. Ich werde sehen, was sich machen lässt.“ „Danke Sir.“ Er verließ das Büro und ging in Richtung Treppe. Woher wusste Vance von ihm und Ziva, dachte er sich, als er die Treppe hinunterlief und auf seinen Schreibtisch zusteuerte. Dort angekommen konnte er gerade noch ein kleines Grinsen auf dem Gesicht seines Bosses sehen und er wusste jetzt auch, woher Vance die Info wegen ihm und Ziva hatte.
Wieder an seinem Schreibtisch angekommen, ließ sich Tony auf seinen Stuhl sinken und atmete tief durch. Abby und Ducky waren in seiner Abwesenheit wieder zurück ins Labor bzw. in die Pathologie zurück gegangen und der Rest des Teams saß an seinen Schreibtischen. Tony kam es so vor, als ob er viel länger weggeblieben sei. Er fühlte sich in diesem Moment ein bisschen nutzlos, als er seine Kollegen beim arbeiten beobachtete. So stand er auf und lief zu Gibbs Schreibtisch und blieb vor diesem stehen. „Boss. Da ich ja wieder hier bin, würde ich auch gerne etwas zu tun haben. Vielleicht denkst du, dass ich noch nicht bereit bin, aber das bin ich. Ich will damit nur sagen, dass…“ „DiNozzo. Wenn du was tun willst, dann besorg dir aus dem Schrank ein paar Akten und les sie dir durch. Wir haben im Moment keinen Fall. Wer weiß, woran es liegt.“ Tony drehte sich daraufhin und holte sich einen Stapel Akten aus dem Schrank und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch. Bevor er dort ankam, rief Gibbs ihm noch hinterher. „Und Tony. Ich denke nicht, dass du noch nicht bereit bist. Wenn du es sagst, dann wird es wohl stimmen.“ Tony, der inzwischen wieder auf seinem Stuhl saß, schmunzelte kurz bei den Worten seines Bosses. Und so machter er sich auch an die Arbeit.
NEUER TEIL 28.07.2010
Das letzte FB war etwas mager, was mich, wenn ich ehrlich sein soll ein bisschen traurig macht
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Ich hoffe jetzt auf mehr FB. Danke
Wieder an seinem Schreibtisch angekommen, ließ sich Tony auf seinen Stuhl sinken und atmete tief durch. Abby und Ducky waren in seiner Abwesenheit wieder zurück ins Labor bzw. in die Pathologie zurück gegangen und der Rest des Teams saß an seinen Schreibtischen. Tony kam es so vor, als ob er viel länger weggeblieben sei. Er fühlte sich in diesem Moment ein bisschen nutzlos, als er seine Kollegen beim arbeiten beobachtete. So stand er auf und lief zu Gibbs Schreibtisch und blieb vor diesem stehen. „Boss. Da ich ja wieder hier bin, würde ich auch gerne etwas zu tun haben. Vielleicht denkst du, dass ich noch nicht bereit bin, aber das bin ich. Ich will damit nur sagen, dass…“ „DiNozzo. Wenn du was tun willst, dann besorg dir aus dem Schrank ein paar Akten und les sie dir durch. Wir haben im Moment keinen Fall. Wer weiß, woran es liegt.“ Tony drehte sich daraufhin und holte sich einen Stapel Akten aus dem Schrank und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch.
Bevor er dort ankam, rief Gibbs ihm noch hinterher. „Und Tony. Ich denke nicht, dass du noch nicht bereit bist. Wenn du es sagst, dann wird es wohl stimmen.“ Tony, der inzwischen wieder auf seinem Stuhl saß, schmunzelte kurz bei den Worten seines Bosses. Und so machter er sich auch an die Arbeit.
Die Stunden vergingen nur sehr langsam und allen kamen sie vor, wie ein zäher, geschmackloser Kaugummi. Zwischenzeitlich waren alle in der Mittagspause um sich mit Essen zu stärken, um dann wieder zur, doch sehr langweiligen, Aktenarbeit zurückzukehren. Mittlerweile war es 18 Uhr, als Gibbs die erlösenden vier Worte „macht Schluss für heute“, sagte. Wie von einer Tarantel gestochen brachten Ziva, Tony und McGee, die noch nicht bearbeiteten Akten, zurück in den Schrank, legten die fertigen auf Gibbs Schreibtisch und sie fuhren alle ihre PC’s runter. Sie verabschiedeten sich von ihrem Vorgesetzten und verschwanden dann im Aufzug. Gibbs saß, wie immer, am längsten an seinen Schreibtisch. Er überflog noch die fertig bearbeiteten Akten seiner Agenten. Daraufhin schaltete auch er seinen PC aus und machte sich auf dem Heimweg.
Tony, Ziva, McGee und Abby hatten sich noch zu einem gemütlichen Abend in einem Pub verabredet. Sie saßen am Tresen und unterhielten sich, wobei es hauptsächlich um Tony und seinen ersten Tag ging. Tony hatte beschlossen, noch, keinen Alkohol zu trinken, zumal er sich und Ziva nach Hause fahren würde. So trank er nur ein Ginger Ale, während Ziva, McGee und Abby je ein Bier tranken. Sie waren bis ungefähr 22 Uhr, bis sie beschlossen, ihre Sachen zu packen und nach Hause zu fahren. Abby und McGee nahmen sich ein Taxi und Ziva fuhr mit Tony zu ihm nach Hause. Dort angekommen, stiegen sie aus dem Mustang aus und liefen Hand in Hand in die Wohnung. Sie zogen sich ihre Schlafsachen an, machten sich im Badezimmer fertig und gingen dann ins Bett. Sie wünschten sich eine gute Nacht, gaben sich noch einen Kuss und schliefen dann sehr schnell ein.
Der nächste Morgen lief in etwa so ab wie der davor. Ziva war vor Tony wach, ging joggen und als sie wieder zurück war, hatte Tony schon das Frühstück fertig gemacht. Nach dem Frühstück folgte eine kurze Dusche und schon waren die beiden Agenten auf dem Weg ins HQ. Dort angekommen, parkte Tony seinen Wagen in der Garage und sie stiegen, nach der Augen-Laser-Kontrolle, in den Aufzug und fuhren in Richtung Großraumbüro. Sie verließen den Aufzug und setzten sich an ihre Schreibtisch und machten sich gleich an der Aktenarbeit weiter, die sie gestern nicht beenden konnten. Tony und Ziva waren die ersten im Büro, denn seit Tony mit Ziva zusammen war, war er immer pünktlich und sogar vor Gibbs da. Dieser kam ca. 10 Minuten später zusammen mit McGee und einem Kaffeebecher in der Hand aus dem Fahrstuhl. Ziva und Tony begrüßten ihre Kollegen und bekamen auch einen Morgengruß zurück. Uns so waren alle 4 Agenten wieder in die Aktenarbeit vertieft.
Nach einer guten Stunde klingelte das Telefon von Gibbs. „Ja, Gibbs. Ja, alles klar, wir übernehmen.“ Er legte, wie immer ohne sich zu verabschieden auf. „Nehmt euer Zeug. Ein toter Petty Officer 3rd Class wurde in ihrer Wohnung gefunden. McGee, tank den Truck auf und sag Ducky bescheid, Ziva hol die Ausrüstung und Tony.“ Dieser war gerade aufgestanden und holte, reflexartig, seinen Rucksack. „Tony, hast du schon vergessen, was du gestern mit dem Director besprochen hast?“ „Oh, nein Boss. War nur ein Reflex.“ Er lies den Rucksack wieder fallen und ließ sich wieder auf seinen Stuhl fallen. „Finde alles über den toten PO raus. Ihr Name war Linda Nixon.“ „Geht klar, Boss.“ Doch das hörte Gibbs schon nicht mehr, denn er war schon im Aufzug verschwunden.
Am Tatort angekommen, stiegen die 3 NCIS Agenten aus dem Truck und betraten die Wohnung des Opfers. Die tote lag auf ihrer Couch und hatte zwei Stichwunden. Eine in der Brust und die andere an der rechten Seite. „OK, McGee, Skizze und Messungen. Ziva Fotos. Keiner rührt die Leiche an, bevor Ducky nicht die Erlaubnis dazu gibt.“ Kaum hatte Gibbs diesen Satz ausgesprochen, kam auch schon der schottische Pathologe, gefolgt von seinem Assistenten, Jimmy Palmer, in den Raum. „Ah, guten Morgen, Jethro. Was haben wir denn hier?“ Der Pathologe hockte sich neben die Tote und fing an, sie zu begutachten. „Also, Todesursache war höchstwahrscheinlich die Stichwunde in der Brust. Die Verletzung an der Seite war zwar schwer aber nicht unbedingt tödlich. Aber näheres weiß ich erst, wenn ich sie zu Hause habe.“ Er holte sein Thermometer heraus und maß die Lebertemperatur. „Unser Cornell ist seit ungefähr 8 Stunden tot. Also vermutlich gegen Mitternacht. Aber wie gesagt, näheres nach der Autopsie.“ „OK, Duck.“ „Gibbs, komm her, das solltest du dir ansehen“, kam es von Ziva. Gibbs folgte der Stimmt und kam dann im Badezimmer an. Ziva hatte den Spiegelschrank durchsucht und hielt nun eine kleine orange Medikamentendose in der Hand. Gibbs nahm ihr die Dose ab und schaute sich diese genauer an. Er verließ mit der Dose das Badezimmer und ging damit zurück ins Wohnzimmer. „Duck. Kannst du mir sagen, was das für Medikamente sind?“ Er gab seinem Freund die Dose und dieser schaute sich den Namen und die Inhaltstoffe an. „Also, ich würde sagen, dass sind Tabletten gegen Übelkeit, aber speziell morgendliche Übelkeit. Sie sind homöopathisch.“ „Also war unser Cornell schwanger, Ducky?“ „Ja, Jethro, davon geh ich aus, doch weiteres nach der Obduktion.“ „Also ein Doppelmord“, sagte Gibbs. „Wenn ich dieses Schwein in die Finger kriege.“ „Du wirst denjenigen finden, der das hier angerichtet hat, Jethro. Das tust du doch immer.“
Nachdem der Tatort gemessen und fotografiert wurde (die Tatwaffe wurde nicht gefunden), die Skizzen gemacht und Beweismittel gesichert wurden und Zeugen und Nachbarn befragt wurden, fuhren die drei Agenten sowie Dr. Mallard und Palmer zurück zum Navy Yard. Dort angekommen, wurden die ersten Beweismittel gleich in Abbys Labor gebracht und die Agenten machten sich an die Zeugenaussagen. „Tony, was hast du über Mrs. Nixon herausgefunden?“ Tony stand auf, nahm sich den Beamer und zeigte auf dem Plasmabildschirm das Bild des Opfers. „Petty Officer 3rd Class Linda Nixon, geboren 18. Mai 1985 in Quantico als Linda Steam. Ging nach dem Collage gleich zum Corps, machte die Grundausbildung, war danach ein Jahr im Irak, wurde aber nach 9 Montane wieder nach Hause gebracht, weil sie bei einem Kampfeinsatz schwer verletzt wurde. Danach wars mit der aktiven Karriere vorbei und sie arbeitete, nach der 3 monatigen Reha, in der Verwaltung im Pentagon. 2 Jahre später heiratete sie ihre College Liebe Steven Nixon und seitdem wohnen sie zusammen auf dem Navy Stützpunkt. Ihr Mann, Steven, ist Lehrer an einer Grundschule. Sie führten eine glückliche Ehe in der es, laut Aussagen von Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn, keine Probleme gab.“ Tony zeigte nun auch ein Bild von Steven Nixon, ein Führerscheinbild. „OK, gute Arbeit Tony. Ziva, McGee, ihr fahrt zu Mr. Nixon. Tony, du suchst die Ärztin von Linda Nixon, sie war vermutlich schwanger. Ich geh zu Ducky.
Mit diesen Worten verließ er das Büro und verschwand im Aufzug. Ziva und McGee holten ihre Sachen und liefen ebenfalls in Richtung Aufzug. „Ähm, McGee. Geh doch schon mal vor, ich komme gleich hinterher.“ „Ja, OK, Ziva.“ Nachdem McGee auch weg war, setzte Ziva sich zu Tony auf dessen Schoß. „Hey. Du sollst doch mit McGee weg. Und du hältst mich so von meiner Arbeit ab und…..“ Weiter kam er nicht, denn Ziva hatte schon ihre Lippen auf seine gelegt. „Ich dachte mir, dass könnte nicht schaden, bevor ich weg bin.“ „Ja, da hast du allerdings recht. Aber du weißt, was passiert, wenn Gibbs hier auftaucht und das sieht.“ Ein bisschen beleidigt sah Ziva nun ihren Freund an. „OK, wenn du hier nicht willst, dann vielleicht heute Abend bei mir ausnahmsweise“, fragte sie ihn verführerisch. „Uhh, ja. Ich dachte, du würdest nie mehr fragen.“ Er küsste sie noch mal, bevor sie wieder aufstand und in Richtung Aufzug lief. Tony wandte sich nun wieder seiner eigentlichen Aufgabe zu und fand auch sehr schnell die Ärztin von Linda Nixon.
„Also, Ducky, was kannst du mir über unser Opfer sagen?“ „Oh, Jethro, ich hab mich schon gefragt, wann du wohl hier auftauchen würdest. Also, wie vermutet war unser PO schwanger, ca. in der 7. Woche. Ich habe den toten Embryo schon entfernt und eine DNS Probe entnommen und diese zu Abby geschickt um den Vater zu ermitteln.“ „Linda Nixon war verheiratet. Denkst du, sie ist fremdgegangen, Duck?“ „Nein, dass nicht, aber man kann ja nie wissen oder? Aber jetzt zu einem anderen Thema, das wegen dem du wahrscheinlich hier bist. Wie schon am Tatort vermutet, war die Stichwunde in der Seite nicht die Todesursache. Sie hat sie lediglich geschwächt. Die zweite Wunde in der Brust war die tödliche. Sie hat die Aorta durchtrennt. Sie ist in weniger als 2 Minuten verblutet. Die Klinge, mit der sie ermordet wurde, war vermutlich ein gewöhnliches Küchenmesser. Allerdings habe ich an ihren Unterarmen kleine Kratzwunden gefunden und auch etwas DNS gesichert, welche ebenfalls bei Abby ist.“ „Also hat sie sich gegen ihren Angreifer gewehrt.“ „Ja, Jethro, davon gehe ich aus.“ OK, danke Duck.“
Gibbs verließ die Autopsie, machte noch einen Abstecher zum Kaffeeautomaten und holte noch einen Caf-Pow! und machte sich auf dem Weg ins Labor von Abby. Dort angekommen, wurde er von ziemlich lauter und für ihn unmöglicher Musik begrüßt. Er ging zur Stereoanlage und machte diese erst mal aus. „HEY! Wer macht einfach meine… oh hallo Gibbs. Ich wusste nicht, dass du es bist.“ „Was hast du mich, Abby?“ „Oh Mann, wie machst du das immer? Du kommst immer, wenn ich etwas Wichtiges gefunden habe. Ich glaube, wir sind so was Ähnliches wie Seelenverwandte. Es kann aber auch ein Zufall sein, aber du glaubst ja nicht an Zufälle, also fällt diese Theorie aus, bleibt also noch…“ „Abbs, der Fall?“ „Ja, schon verstanden Gibbsmann. Die DNS Proben des Embryos und auf den Armen des Opfers stimmen nicht überein. Dafür stimmt die DNS des Embryos mit der eines Jonathen Kimble überein.“ „Also ist ihr Ehemann nicht der Vater des Kindes?“ „Die DNS lügt nicht.“ „Und was ist mit der DNS auf den Armen?“ „Bis jetzt noch keine Treffer.“ Aber ich kann dir sagen, dass sie von einer Frau stammen.“ „Gut gemacht, Abbs.“ Gibbs gab Abby noch einen Kuss auf die Wange und stellte den Caf-Pow! auf den Tisch und verließ das Büro.
„Mr. Nixon ist nicht der Vater des toten Kindes und der Mörder von Mrs. Nixon war eine Frau hat Abby gesagt.“ Mit diesen Worten kam Gibbs wieder zurück ins Büro und setzte sich auf seinen Schreibtisch. McGee und Ziva waren auch schon wieder zurück von ihrem Auftrag. „Was habt ihr von Mr. Nixon herausgefunden?“ McGee meldete sich als erster zu Wort. „Er geht fest davon aus, dass er der Vater des Kindes ist. Wir haben ihm nicht erzählt, dass er es nicht ist. Für die Tatzeit hat er aber ein wasserdichtes Alibi. Er war mit 3 seiner Freunde in einem Pub und hat dort den gesamten Abend verbracht bis ungefähr 2 Uhr nachts. Das können gut 25 Leute bezeugen. Dann hat er bei einem seiner Kumpel, ein gewissen Scott Matthews geschlafen, weil er zu viel getrunken hatte“ „OK, gut. DiNozzo, was hasst du über die Ärztin gefunden?“ Tony stand auf und zeigte auf dem großen Bildschirm das Bild einer brünetten Frau, Mitte bis Ende 30. „Das ist Dr. Allison McNeill. Sie ist die behandelnde Ärztin von Mrs. Nixon gewesen. Ihren letzten Termin hatte diese vor drei Tagen. Ich habe schon bei ihr angerufen und sie gebeten hier her zu kommen, sie ist schon auf dem Weg hier her. Soll ich sie befragen oder willst du das übernehmen, Boss?“ „Nein, mach du das. McGee, check, ob es sonst noch eine Verbindung zwischen Dr. McNeill und den Nixons gibt. Ziva, du schaust dir die Bankunterlagen und Telefonate der Nixons an. Ich hol mir einen Kaffee.“ „Geht klar, Boss,“ kam es von allen dreien gleichzeitig.
Dr. McNeill kam 10 Minuten später und Tony ging mit ihr zusammen in den Konferenzraum. „Bitte, setzen Sie sich, Dr. McNeill.“ „Danke.“ „Darf ich Ihnen was zum Trinken anbieten?“ „Haben Sie Kaffee?“ „Nein, tut mir Leid, aber Wasser, wenn Sie wollen.“ „Ja, dann nehme ich das.“ Tony gab ihr eine Flasche Wasser. Sie trank einen Schluck. „So, Agent DiNozzo, was genau wollen Sie von mir wissen?“ „Sie sind die Ärztin von Linda Nixon oder?“ „Ja, das bin ich, aber Sie wissen, dass ich der ärztlichen Schweigepflicht unterliege und somit auch keine Auskunft über meine Patienten geben darf. Haben Sie mich denn nur hergeholt um von mir zu erfahren, ob ich ihre Ärztin bin?“ „Nein, Dr. Mrs. Nixon wurde heute Nacht ermordet in ihrem haus gefunden. Und wir wissen, dass Sie schwanger war. Und da sie jetzt tot ist, müssen Sie sich um Ihre Schweigepflicht keine Gedanken machen. Also, erzählen Sie mir doch ein bisschen von ihr. Was hat sie einen Eindruck auf Sie gemacht?“ Mrs. McNeill überlegte kurz. „Ich rede nicht gerne über meine Patienten, aber mir bleibt wohl keine andere Wahl. Mrs. Nixon kam, seit sie von der Schwangerschaft wusste, zu mir in Behandlung. Das letzt mal war sie vor drei Tagen da, wir haben eine erste Ultraschalluntersuchung gemacht, da war aber nichts zu erkennen, was nach sieben Wochen auch nicht verwunderlich ist. Sie sollte mich wieder in vier Wochen besuchen kommen.“ „OK, gut. Hat sie denn irgendwann mal ihren Mann erwähnt oder sonst was über sich gesagt?“ „Ja, jetzt wo Sie es ansprechen. Das war vor drei Tagen als sie da war. Sie hatte das Gefühl, dass ihr Mann sie betrügen würde. Sie hat mir quasi das Herz ausgeschüttet. Sie hat sich auch überlegt, ob sie die Schwangerschaft abbrechen sollte.“ „Hat sie auch gesagt, wer die vermeintliche Geliebte ihres Manns seien könnte?“ „Nein, nein das hat sie nicht erwähnt. Sie war eine sehr nette Frau, wissen Sie. Ist doch schlimm, wenn im eigenen Haus mit einem Messer ermordet wird. Ich mache mir echt sorgen, dass so jemand auch mal zu mir kommt.“ Tony seufzte kurz. „OK, Dr. McNeill, dass wärs fürs erste. Wenn Sie möchten dürfen Sie jetzt gehen, aber bitte fahren Sie nicht allzu weit weg, falls wir noch ein paar Fragen an Sie haben.“ „Ja, gut. Ich werde entweder in meiner Praxis oder zu Hause sein.“ Sie schüttelten die Hände und Tony öffnete die Tür des Konferenzraumes. Dr. McNeill lief in Richtung Aufzug und verschwand in diesem, nachdem dessen Türen sich geöffnet hatten. Tony kehrte noch mal in den Raum zurück, zog sich Handschuhe an, nahm die Wasserflasche und ging mit ihr in Richtung Abby.
„Hey, Abbs. Ich habe hier eine Wasserflasche, aus der Dr. McNeill getrunken hat. Könntest du bitte die DNS mit der von unseren Unbekannten vergleichen?“ Abby nahm Tony die Flasche ab und sagte nur „aber natürlich. Für dich mache ich dich alles, mein großer Tiger.“ „Danke Abbs. Bis wann hast du die Ergebnisse?“ „Ich schätze mal 8-10 Stunden.“ „Bis nachher.“ „Ich bin hier, wenn du mich suchen solltest.“ Tony verließ wieder das Labor und fuhr mit dem Aufzug wider ins Büro.
NEUER TEIL 30.07.2010
Dort angekommen stellte er sich vor Gibbs Schreibtisch. „Was hast du herausgefunden, DiNozzo?“ „Boss, ich glaube, wir haben unsere Täterin. Dr. McNeill hat aus einer Flasche getrunken, Abby vergleicht gerade die DNS.“ „Ja, aber nur deswegen kannst du sie noch nicht verdächtigen, Tony.“ „Ja, ich weiß, Boss. Aber ich war ja noch nicht fertig. Als ich mit geredet habe, hat sie mir gesagt, dass Mr. Nixon glaubte, ihr Mann würde sie betrügen. Und ich glaube die Affäre ihres Mannes ist Dr. McNeill. Und sie hat auch erwähnt, dass Mr. Nixon mit einem Messer ermordet wurde. Aber ich hab ihr nur gesagt, dass sie tot in ihrem Haus gefunden wurde. Mein Instinkt sagt mir, dass sie uns was verheimlicht.“ Gibbs, der das Ganze aufmerksam angehört hatte, stand nun auch auf. „Ja, da könntest du recht haben. Wenn sie tatsächlich eine Affäre mit ihrem Mann hatte, dann wäre das Motiv Eifersucht. Sie war eifersüchtig auf Linda und sie musste sie loswerden, um mit ihrem Mann zu leben. Ziva, weißt du schon was über die Telefonate?“ „Ja, Mr. Nixon hat in den letzten drei Monaten insgesamt 25 Mal die gleiche Nummer gewählt und jetzt ratet von wem.“ „Dr. McNeill.“ „Genau. Sie Telefonate begannen vor drei Monaten und seit dem haben sie mindestens einmal die Woche telefoniert. Und von der Kreditkarten von Mr. Nixon wurden vor kurzem immer wieder größere Geldbeträge bezahlt. Eine in einem vier Sterne Restaurant hier in DC. Ich habe schon dort angerufen und der Kellner, der an diesem Abend da war, konnte mir seine Begleitung beschreiben. Passt genau zu Unserer Ärztin.“ „Das reicht, um sie hinter Gittern zu bringen. McGee, lasse einen Haftbefehl gegen Dr. Allison McNeill heraus und schaff mir Mr. Nixon her.“ „Geht klar, Boss.“ McGee hatte den Haftbefehl ausgedruckt und überreichte ihn Gibbs. „Danke, Tim. Ziva, komm, wir holen Dr. McNeill ab. McGee, du bringst mir Nixon her. Tony, du…“ Er stockte kurz. „Tony, du gehst zu Abby und hilfst ihr, falls sie diese benötigt.“ Mit diesen Worten schnappte sich Gibbs seine Waffe, machte diese an seinem Gürtel fest holte noch die Autoschlüssel, McGee und Ziva taten es ihm gleich, und die drei verschwanden im Aufzug.
Tony hingegen lief in Richtung Treppenhaus und machte sich auf dem Weg in das Labor der quirligen, schwarzhaarigen Goth. Dort angekommen, wurde er, mal wieder, von der lauten Musik der Forensikerin begrüßt. Diesmal ließ er diese aber laufen und lief gleich zu Abby, mit einem weiteren Caf-Pow! hinter dem Rücken versteckt. Abby saß gerade am PC und tippte wie eine Verrückte auf ihrer Tastatur herum. Tony wunderte sich immer wieder, wie viel so ein Ding aushielt. „Hey, Abby!“ Die Angesprochene reagierte jedoch nicht, weil sie Tony nicht hören konnte. Tony ging noch ein paar Schritte auf sie zu und legte nun eine Hand auf ihre Schulter. „Abby?“ Abby drehte sich erschrocken um, und sah nun Tony ganz verwirrt an. “Hey, Tony. Ich hab dich gar nicht kommen hören.“ „Ja, das habe ich gemerkt. Gibbs hat gemeint, ich soll dir helfen, bei was auch immer. Hast du schon Ergebnisse wegen der DNS auf der Flasche?“ „Nein, tut mit Leid. Meine Babys sind schnell, aber sie können noch nicht mit Lichtgeschwindigkeit arbeiten. Vielleicht in 2-3 Stunden. Habt ihr eigentlich schon die Tatwaffe gefunden?“ „Ähm, nein. Ducky hat gesagt, es ist vermutlich ein gewöhnliches Küchenmesser. Vielleicht hat unser Täter es mitgenommen, wer weiß.“ „Ja, da könntest du recht haben. Allerdings wüsste ich im Moment nicht, wobei du mir helfen könntest. Meine Babys sind die einzigen, die hier arbeiten. Aber ich sehe, dass du etwas hinter deinem Rücken hast. Ist das für mich?“ „Ja, den wollte ich dir eigentlich als Belohnung geben, aber ich weiß, dass du nicht 2-3 Stunden warten willst, deswegen bekommst du ihn jetzt schon.“ Tony gab Abby den großen, roten Becher und Abby nahm einen großen Schluck daraus. „Danke, Tony.“ „Kein Problem.“
Abby und Tony wussten nichts mit ihrer „freien Zeit“ anzufangen. Sie saßen einfach nur im Labor herum und Tony guckte sich interessiert die Bilder in Abbys Labor an. Abby unterbrach die Stille. „Hey, Tony? Darf ich was fragen?“ „Ja, klar. Du kennst mich doch, wir haben doch so gut wie keine Geheimnisse voreinander.“ „Ja. Stimmt. Also, wie läuft es mit dir und Ziva so?“ Abby hatte mal wieder einen sehr neugierigen Blick aufgelegt und Tony blieb nichts anderes übrig, als ihr rede und Antwort zu gestehen. „Es läuft echt super zwischen uns. Die Chemie stimmt einfach bei uns. Seit ich mit ihr zusammen bin, bin ich auch endlich wieder pünktlich im Büro und fange mir deswegen keine Kopfnüsse von Gibbs ein. Und wenn sie in meiner Nähe ist, dann bin ich einfach nur glücklich. Es reicht schon, wenn ich sie nur sehe, da geht mir das Herz auf. Ich brauche sie, wie meine Luft zum Atmen. Ich bin mir endgültig sicher, dass sie meine Traumfrau ist.“ Eine kurze Pause. „Wow, Tony, so kenne ich dich ja gar nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass du mal so etwas sagen würdest. Wir kennen uns ja schon lange, sehr lange um genau zu sein, und früher hast du ständig von einer neuen gesprochen, Aber du hast dich echt verändert, das gefällt mir. Du bist… reifer geworden, erwachsener. Ich hoffe jetzt, dass du das als Kompliment auffasst und nicht als Beleidigung. Und es freut mich für dich und Ziva, dass ihr es endlich geschafft habt.“ „Endlich geschafft?“ „Ja, jeder hier konnte sehen, dass da zwischen euch mehr war, als nur eine Freundschaft zwischen Kollegen. Zum Beispiel bei der Sache mit deinem Auto, das explodiert ist. Ziva war danach völlig aufgelöst. So habe ich sie noch nie zuvor gesehen. Oder als Ziva in Somalia war und niemand von uns wusste, ob sie noch lebt oder nicht. Ich habe dich beobachtet. Du warst auch gar nicht mehr ansprechbar. Ich will nicht wissen, was dir in den Momenten im Kopf vorging, aber jetzt versteh ich es.“ „Wow, Abby. Jetzt bin ich aber geplättet. Ich hätte nicht gedacht, dass das so offensichtlich war und jeder das so gesehen hat. Aber jetzt ist alles wieder gut und wir haben uns doch gefunden.“ „Ja, und ihr seit ein richtig süßes Paar, wenn ihr mich fragt. Sag mal, hast du auch vor, Ziva irgendwann mal zu heiraten? Ich will jetzt nicht aufdringlich sein, ich bin eben neugierig, du kennst mich ja.“ Tony überlegte kurz, welche Worte er wählen sollte. „Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, Abbs. Aber ich will noch auf den richtigen Moment warten, um ihr einen Antrag zu machen. Aber in knapp drei Wochen fliegen wir erst mal in den Urlaub und dann sehen wir weiter.“ „Ja, das wird wohl das Beste sein. Aber wenn es soweit ist, will ich die erste sein, die es erfährt, nach euch zweien natürlich.“ Abby war jetzt nur noch am grinsen. Die Vorfreude war kaum zu übersehen. „Ja, Abby. das machen wir.“ Abby stand von ihrem Stuhl auf und umarmte Tony.
Sie saßen schon fast 1 ½ Stunden im Labor, als plötzlich eins von Abbys Babys anfing zu piepen. „Oh, wir haben eine Übereinstimmung der DNS auf dem Arm des Opfers und der Wasserflasche. Dr. McNeill ist definitiv die Täterin.“ „Danke, Abbs. Ich glaube, Gibbs, Ziva und McGee sind auch wieder da, da kann ich ihnen gleich die neuen Ergebnisse mitteilen.“ Mit diesen Worten verließ Tony das Labor und lief zum Aufzug und ließ eine zufriedene Abby zurück.
NEUER TEIL 07.08.2010
Tony kam im Großraumbüro an und sah seine drei Kollegen an ihren Schreibtischen sitzen. Noch bevor Tony an seinem Schreibtisch ankam, konnte er schon hören, wie Gibbs ihn fragte, „und konntest du Abby behilflich sein, DiNozzo?“ Tony stellte sich vor den Schreibtisch seines Vorgesetzten. „Habt ihr Dr. McNeill und Mr. Nixon?“ „Ja, sie sind in den Verhörräumen 1 und 2. Und was hast du so lange während wir weg waren bei Abby gemacht?“ Gibbs fragte mittlerweile wieder in seinem typischen „Gibbs-Ton“ und Tony war so seine nette Art gewöhnt, dass es ihm ziemlich komisch vorkam, wie sein Boss auf einmal mit ihm redete. „Abby hat die DNS von McNeill der unserer unbekannten Frau zugeordnet. Und wir haben uns über Gott und die Welt unterhalten, aber das willst du jetzt bestimmt nicht hören, weil das für den Fall nicht relevant ist.“ „Ja, Tony. Es ist mir eigentlich egal, über was du mit Abby redest, solange es nichts mit unserem Fall zu tun hat.“ Gibbs stand auf und stellte sich neben Tony und musterte ihn. „OK, Ziva du gehst in Raum 1 und nimmst dir Dr. McNeill vor. McGee du beobachtest. Ich verhöre Mr. Nixon und Tony beobachtet. Also los.“
Dr. McNeill saß auf dem Stuhl in dem Raum, in dem schon viele ein Geständnis abgeliefert haben. Sie guckte starr in eine Richtung und spielte mit ihrem Armband, welches sie an ihren linken Arm trug. Noch wusste sie nicht, was auf sie zu kommen würde. Sie war sich auch nicht darüber im Klaren, dass man ihre DNS am Unterarm von Linda Nixon gefunden hatte, sie hatte aus der Flasche getrunken, in der Annahme, dass man keine Vergleichsprobe haben würde. Sie war sich ihrer Sache absolut sicher. Egal wer in der nächsten Zeit diesen Raum betreten und sich ihr gegenüber hinsetzen würde, würde nichts aber auch absolut gar nichts aus ihr heraus bekommen, weil sie sich für viel zu clever hielt und immer im Hinterkopf der Gedanke, dass man gegen sie nichts als Vermutungen in der Hand hatte. Vielleicht wussten diese Ermittler von ihrer Affäre mit Steven, aber das war noch lange kein Motiv diese Frau zu töten, wenn dann hätte eher Linda ein Motiv gehabt, Allison etwas anzutun. Mit diesen Gedanken saß Allison McNeill auf diesem Stuhl, ohne zu wissen, dass die Special Agents des NCIS viel mehr über sie wussten, als es ihr lieb war.
Einen Verhörraum weiter saß Mr. Nixon ebenfalls auf einem Stuhl, doch er wirkte viel nervöser als Allison. Er wippte mit seinem Körper hin und her und es schien, als wollte er sich auch etwas Bestimmtes konzentrieren, was ihm aber nicht richtig geling. Tausende Gedanken schwirrten in seinem Kopf herum aber er konnte sich bei besten Willen nicht erklären, was er hier in diesem Raum, in dem er sich sichtlich nicht wohlfühlte, suchen sollte. Er dachte an seine Frau, die seit 2 Tagen tot war. Aber er war überzeugt davon, dass er nichts mit ihrem Tod zu tun hatte. Und diese Affäre mit Allison? Warum sollte er wegen dieser blöden einen Sache in so einem Raum sitzen, wegen Ehebruch? Wegen so etwas kommen keine NCIS Agents zu ihm nach Hause um ihn abzuholen und um danach sein Haus auf den Kopf zu stellen. Er war so tief in seinen Gedanken versunken, dass er nicht mitbekam, wie sich die Tür öffnete und ein älterer Mann mit fast schon überall grauen Haaren den Raum betrat.
Ziva betrat den Raum und setzte sich auf den Stuhl gegenüber von Allison McNeill. Doch diese wirkte durch Zivas Anwesenheit kein bisschen eingeschüchtert, im Gegenteil, sie strahlte noch mehr Selbstbewusstsein aus, und legte ein kleines „Siegerlächeln“ auf ihr Gesicht. Sie war sich ihrer Sache definitiv sicher, zu sicher, wie sich Ziva bei diesem Anblick dachte. Ziva ist eine Verhörspezialistin, zwar hat ihr der Mossad beigebracht die Wahrheit durch Gewalt herauszubekommen, doch auch durch Worte bekam Ziva so gut wie immer, was sie wollte. Sie hatte sich schon, bevor sie den Raum betrat, eine Taktik ausgedacht, wie sie Allison knacken würde. Sie wusste, welche Worte sie gebrauchen müsste, um ihr Gegenüber einzuschüchtern und ein Geständnis zu entlocken.
Gibbs setzte sich auf den Stuhl gegenüber von Mr. Nixon, legte eine Akte auf den Tisch, setzte sich seine Lesebrille auf und begann die Akte grob zu überfliegen, ohne dabei sein Gegenüber aus den Augen zu verlieren. „Mr. Nixon. Sie wissen, warum Sie hier sind?“ Der Angesprochene erschrak, als er seinen Namen hörte. „Nein, nein ich weiß es nicht. Meine Frau ist tot und Sie lassen mich in diesen Raum bringen, weil Sie denken ich hätte etwas damit zu tun?“ „Oh, nein. Niemand hat je behauptet, dass Sie etwas damit zu tun hätten. Wie kommen Sie denn darauf.“ Gibbs legte nun die Akte sowie die Brille beiseite, stand auf und lief um den Tisch herum. „Kennen Sie einen Jonathan Kimble, Mr, Nixon?“ „Jonny? Ja, ja klar, er war mit mir in einer Klasse im College. Ich habe schon lange nicht mehr mit ihm gesprochen. Wieso fragen Sie?“ „Anscheinend hatte Ihre Frau mehr Kontakt zu ihm in letzter Zeit gehabt als Sie. War Ihre Frau mit Ihnen und Kimble in einer Klasse?“ „Ja, ja wir waren gute Freunde. Aber Jonny ist nach dem College weggezogen, irgendwo nach Ohio soweit ich weiß. Aber was er mit dem Tod meiner Frau zu tun?“ „Er ist der biologische Vater Ihres Kindes.“ „Sie meinen Linda und Jonny haben…?“ „Ja, so sieht es aus. Und das nennen wir hier ein Motiv, Mr. Nixon.“ „Nein! Ich habe meine Frau nicht umgebracht! Ich habe sie geliebt. Ich könnte ihr nie etwas antun.“ Mr. Nixon vergrub sein Gesicht in seinen Händen und fing an leise zu weinen. Gibbs war mittlerweile wieder an seinem Platz angekommen und setzte sich wieder. „Na schön, wenn Sie das sagen. Wer könnte dann Ihre Frau getötet haben? Vielleicht Allison McNeill, mit der Sie eine Affäre hatten?“ „Sie wissen davon?“ „Oh ja. Es ist verdächtig, wenn man mehrere Telefonate mit der selben Person führt und diese länger als eine halbe Stunde dauern, oder in einem noblen Restaurant mit Karte bezahlt, und der Kellner sich an Ihre Begleitung erinnern kann. Hat Ihre Frau von dieser Affäre gewusst?“ „Ja, ich habe es ihr gebeichtet.“ „Wann?“ „Vor etwa zwei Wochen, aber da war das zwischen uns schon wieder zu Ende. Ich habe es beendet, weil ich für Linda da sein wollte. Für sie und das Baby.“ „Wie hat Allison darauf reagiert, dass Sie Schluss gemacht haben?“ „Sie war wütend. Sie sagte mir, dass es mir Leid tun würde, dass ich sie verlassen hätte und dass sie mein Leben zu Hölle machen würde.“ Er stockte kurz. „Glauben Sie etwa, dass Allison etwas damit zu tun hat, Agent Gibbs?“ „Wir wissen es noch nicht.“ Gibbs stand auf und wollte gerade den Raum verlassen. „Haben Sie Kinder, Agent Gibbs? Wissen Sie wie es sich anfühlt, seine Frau und sein Kind zu verlieren?“ Gibbs haderte mit sich selbst. Dies war sein schwacher Punkt, seine Achillesferse. „Ja, ich kenne dieses Gefühl. Meine Frau und meine Tochter wurden ermordet als ich im Dienst war.“ „Und wie kommen Sie damit zurecht? Wie gehen Sie damit um? Was kann ich tun, damit es mir besser geht?“ „Stellen Sie sich diese Frage jeden Tag und irgendwann werden Sie die Antwort bekommen.“ Mit diesen Worten verließ er den Verhörraum.
Tony, der das Ganze mit beobachtet hatte, war ein bisschen gefasst. Er hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, mit Ziva eine Familie zu gründen. Er wollte Kinder, nur wusste er nicht, ob Ziva ebenfalls dazu bereit war diesen Schritt zu gehen. Er hatte auch Angst davor, falls es mit ihm und Ziva klappen würde, wenn sie wirklich einmal Kinder haben würden, ob er dann noch dieser Aufgabe gewachsen sein würde. Er hatte einfach Angst davor, als Vater und vielleicht auch mal Ehemann zu versagen.
Er war wie in einer Art Trance und bemerkte nicht, dass Gibbs zu ihm ins Nebenzimmer kam. „Hey, DiNozzo! Träumst du oder was ist los?“ Tony zuckte zusammen, als er seinen Namen hörte. „Nein, nein Boss, das mache ich nur, wenn ich schlafe.“ „Was denkst du von Mr. Nixon?“ „Nun ja, er hat seine Frau wirklich geliebt. Und ich denke, dass Dr. McNeill sich an ihm rächen wollte, indem sie Linda Nixon tötet und Steven wusste davon nichts.“ „Ja, so sehe ich das auch. Geh zu McGee. Er soll Ziva bescheid geben.“ „Mach ich, Boss.“ Tony verschwand aus dem Raum und ließ Jethro alleine zurück. Etwas war in Tonys Blick, dass er nicht deuten konnte. Irgendwann, wenn der richtige Zeitpunkt da war, würde er mit seinem ranghöchsten Agent reden müssen.
NEUER TEIL 13.08.2010
Tony ging in den Raum nebenan und stellte fest, dass Ziva bereits bei Allison in einem Raum saß. Würde er auf diesen Stuhl sitzen und Ziva würde ihn befragen, würde er sich wahrscheinlich in die Hosen machen. Er liebte Ziva über alles aber er hatte auch großen Respekt vor und ihren Fähigkeiten als Verhörspezialistin. McGee stand vor der großen Glasscheibe und beobachtete Ziva, wie sie sich die Akten durchlas. „Hey McGee. Der Boss ist gerade mit Steven fertig. Er hat gesagt, dass er eine Affäre mit Allison hatte und dass er sie verlassen hat, weil er eigentlich seine Frau liebt. Er sagt, dass es ein Fehler war. Und Allison hat ihm gedroht, ihm das Leben zur Hölle zu machen, wenn er nicht zu ihr zurückkehren würde.“ „Glaubt ihr also, dass Allison Linda ermordet hat, um sich an Steven zu rächen?“ „Ja, ja davon gehen wir aus. Diese Frau ist so auf Steven fixiert, dass sie Linda als eine Konkurrentin gesehen hat. Sie wollte, dass Steven Linda für ihn verlässt, aber er wollte das nicht.“ Beide standen nun vor der Scheibe und sahen Allison an. Es sah so aus, als würde sie nicht einmal atmen, so still saß sie auf dem Stuhl. „Sie sieht ziemlich sicher aus, was denkst du, Bambino?“ „Zu sicher, wenn du mich fragst. Ich werde kurz zu Ziva gehen, und ihr die Neuigkeiten sagen.“ McGee verließ den Vorraum und holte Ziva für 2 Minuten aus dem Verhörraum. Er erzählte ihr die neusten Erkenntnisse und danach ging Ziva zurück, ebenso wie McGee.
Ziva kam wieder zurück in den Raum und setzte sich wieder auf ihren Stuhl. „Sie kannten Linda Nixon, besser als eine Ärztin ihre Patientin kennt, oder?“ „Wie kommen Sie denn darauf? Ich habe sie bis jetzt nur 3-mal gesehen, und das war in meiner Praxis. Ich habe sie doch kaum gekannt.“ „OK. Dann erzählen Sie mir doch mal, wie Sie sie einschätzen würden.“ „Aber das habe ich dich bereits Ihrem Kollegen, wie hieß er noch mal, Di.. irgendwas mit Di….“ „Special Agent DiNozzo.“ „Ja genau. Ich habe es ihm schon erzählt.“ „Erzählen Sie es mir einfach noch mal.“ „Na schön, wenn Sie unbedingt wollen. Mr. Nixon machte auf mich einen schüchternen Eindruck. Sie schien unsicher. Sie hatte mit dem Gedanken gespielt, das Kind abzutreiben, weil sie den Verdacht hatte, dass ihr Mann sie betrügt. Ich habe ihr davon abgeraten, als Ärztin muss ich das ja tun. Sie hat mir ihr Herz ausgeschüttet. Ich hatte wirklich Mitleid mit ihr.“ Ziva saß ruhig auf dem Stuhl und hörte sich alles genau an. Während Allison sprach, schien sie nichts von ihrer Selbstsicherheit zu verlieren. „Also, Linda Nixon hatte das Gefühl, dass ihr Mann sie betrügen würde? Hat sie auch gesagt, mit wem?“ „Nein, nein soweit ich weiß, hat sie den Namen der Frau nie erwähnt. Wieso ist das denn wichtig?“ „Nun, da wir wissen, mit wem Mr. Nixon eine Affäre hatte. Er hat uns nämlich gesagt.“ Ziva stand nun auf und umlief, so wie Gibbs wenige Minuten zuvor, den Tisch. Sie blieb hinter Allison stehen. „Es ist schon verdächtig, wenn man mehrmals in der Woche zur selben Zeit dieselbe Person anruft und es ist auch ziemlich doof, wenn man in ein Restaurant geht und der Kellner sich an einen Mann und seine Begleitung erinnern kann, oder Allison? Wie war es für Sie, als Steven Ihnen einen Korb gab? Haben Sie ihm gedroht, ihm das Leben zur Hölle zu machen? Oder vielleicht seine Frau zu töten?“ „Er hatte so eine Schlampe wie sie nicht verdient. Sie war schwanger und das Kind war nicht einmal von ihm. Sie hat mir gesagt, wer der Vater ist. Und ich wollte, dass er sie verlässt. Ich wollte mit ihm glücklich werden. Aber er wollte nicht. Er hielt zu ihr und hat mich für sie verlassen.“ Allisons Stimme wurde, während sie sprach, immer lauter. Ziva wusste, dass ihre Taktik aufgegangen war. Gibbs kam zwischenzeitlich zu Tony und McGee und verfolgte auch das Verhör. „Also haben Sie beschlossen, kurz mal zu Linda zu fahren, und sie zu töten, oder was? Wie hat es sich angefühlt eine schwangere Frau zu töten?“ „Was wollen Sie eigentlich mit Ihren ganzen Vermutungen erreichen? Selbst, wenn ich sie getötet hätte, hätten Sie doch eh keine Beweise dafür. Und selbst, wenn ich jetzt gestehen würde, könnte ich es jederzeit widerrufen und Sie hätten rein gar nichts, außer verschwendeter Zeit.“ „Oh, nein meine Liebe. Ich wollte es Ihnen eigentlich erst später sagen, aber ich kann es auch jetzt tun. Wir haben an Lindas Unterarmen Gewebe einer fremden Person gefunden, konnten diese aber keiner Person zuweißen. Bis Sie zu uns kamen und uns Ihre DNS hinterließen. Sie haben aus einer Wasserflasche getrunken. Und die DNS auf dieser Flasche stimmt mit der auf den Armen von Linda Nixon überein. Also sollten Sie beim nächsten Mal nicht so selbstsicher sein, wenn Sie wissen, dass Sie es nicht sind.“
Allison saß währenddessen stocksteif da und konnte nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. Sie war sich ihrer Sache so sicher, und dann wurde sie wegen einer blöden Wasserflasche überführt.
„Dr. Allison McNeill. Ich verhafte Sie wegen Mord an Linda Nixon.“ Ziva holte ein Paar Handschellen heraus und machte sie an Allisons Händen fest. Dann öffnete sie die Tür und übergab sie einem anderen Agent, der sie wegbrachte. Sie fühlte sich gut. Sie hatten ein weiteres Verbrechen aufgeklärt. Sie wollte gerade zu den anderen in den Raum nebenan gehen, als dort schon die Tür aufging und Gibbs, gefolgt von McGee und Tony den Raum verließen. „Gute Arbeit, Ziva“, sagte Gibbs. „Danke, Gibbs.“ „Hey und was ist mit uns?“ Tony klang gespielt beleidigt. „Ihr alle habt gute Arbeit geleistet. McGee, Abby, Ducky und du auch, Tony.“ „Danke, Boss.“ Tony konnte jetzt wider lachen. „Geht nach Hause, die Berichte können bis morgen warten. Los geht schon“. Tony und McGee verabschiedeten sich mit einem „Tschüss, Boss“, und Ziva sagte „Bis morgen, Gibbs“. Sie gingen ins Großraumbüro, holten ihre Sachen und machten sich auf den Weg zum Aufzug.
McGee, Ziva und Tony standen zusammen im Aufzug und als sie in der Garage ankamen, verabschiedeten sie sich voneinander und Tim fuhr mit seinem Wagen weg. Tony und Ziva steuerten Tonys Wagen an und verließen ebenfalls das NCIS HQ.
Die Fahrt dauerte ca. 15 Minuten, da der Verkehr doch eher schleppend war. Während der Fahrt sagte keiner der beides etwas. Tony musste sich aufs Fahren konzentrieren und schaute die ganze Zeit, selbst bei roten Ampeln, nach vorne. Ziva musterte ihn ein bisschen besorgt. Sie wusste, dass irgendetwas mit ihm war, doch konnte sie ihm Moment noch nicht sagen, was es war, aber sobald sie bei ihm in der Wohnung war, würde sie ihn darauf ansprechen. Mittlerweile waren sie vor Tonys Appartement angekommen und beide stiegen aus dem Auto aus und gingen in die Wohnung. Tony öffnete die Tür und er und Ziva traten ein. Es war mittlerweile 8 Uhr abends und Tony eigentlich zur Couch, um es sich gemütlich zu machen und ein wenig fernzusehen. Er kam auch bis zu Couch, doch bevor er den Fernseher anmachen konnte, stand Ziva schon mit einem fragenden Blick vor ihm. „Tony, was ist los mit dir? Heute Morgen, als wir gekommen sind, war doch noch alles in Ordnung. Bitte rede mit mir, wenn du ein Problem hast. Es macht mich traurig, wenn ich dich so sehe.“ Mittlerweile hatte sie sich neben Tony gesetzt. Tony musste überlegen, wie er es Ziva am besten sagen sollte. „Ziva? Liebst du mich?“ „Ja, ja natürlich liebe ich dich. Ich muss doch pausenlos an dich denken. Wieso fragst du so was?“ „Und könntest du dir vorstellen, mich vielleicht einmal zu heiraten oder das wir vielleicht sogar mal Kinder haben?“ Ziva verstand nicht so recht, auf was Tony aus war, trotzdem beantwortete sie die Fragen. „Wenn du mich hier und jetzt fragen würdest, ob ich dich heiraten will, würde ich ohne zu überlegen „ja“ sagen. Und zum absoluten Glück würde nur noch ein Kind fehlen. Tony, du bist das Beste, was mir passieren konnte und leider ist es mir erst jetzt klar geworden. Aber warum fragst du mich das alles? Was ist denn los mit dir?“ „Es hat mit dem Verhör von Gibbs vorhin zu tun. Ich habe ihn ja beobachtet. Ich hatte wirklich Mitleid mit Mr. Nixon. Und als ich ihn so beobachtet habe, wurde mir erst so richtig bewusst, wie wichtig du mir bist. Und ich habe mir vorgestellt, wie es sein würde, wenn wir vielleicht Kinder haben oder auch verheiratet wären. Und ich hatte Angst.“ Ziva konnte sehen, was sie noch nie bei Tony sah. Eine kleine Träne kullerte über seine Wange. „Wovor hast du Angst, Tony?“ „Ich habe Angst davor, als Vater oder Ehemann zu…. zu versagen.“ Stille. Nach einer Weile ergriff Ziva wieder das Wort. Sie wählte ihre Worte mit Bedacht, sie wollte Tony auf keinen Fall verletzen. „Tony.“ Sie legte nun sanft ihre Hand auf seine Wange. „Tony, ich liebe dich von ganzem Herzen und ich kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen. Und ich wäre überglücklich,, wenn du der Vater meiner Kinder bist und auch mein Ehemann, und ich bin mir sicher, dass du ein guter Vater und Ehemann sein wirst. Zusammen werden wir das schaffe, vertrau mir.“ „Danke, Ziva. Ich bin froh, dass du mir immer zuhörst und mich auch mal tröstest und aufmunterst und deswegen liebe ich dich auch so sehr.“ Tony fühlte sich nach diesem Gespräch sichtlich besser, er konnte sogar wieder lachen, zu großer Freude von Ziva. „Wollen wir uns noch was im Fernsehen angucken oder willst du was anderes machen?“ fragte Tony. „Ich würde jetzt lieber mit meinem Freund kuscheln und mit ihm zusammen einfach nur auf der Couch liegen.“ „Das können wir natürlich auch machen, wenn du das willst.“ Er nahm Ziva in die Arme und sie küssten sich innig.
Die nächsten drei Wochen verliefen ohne nennenswerte Ereignisse. Beim NCIS gab es, seit dem Mord an Linda Nixon, keinen „größeren“ Fall mehr zu klären. Ab und zu kamen kleinere Fälle herein, die aber schnell geklärt wurden.
Ziva und Tony hatten sich zwischenzeitlich auf ein geeignetes Hotel in Paris geeinigt und auch schon für 8 Tage reserviert, obwohl sie 10 Tage Urlaub haben aber man muss den Hin- und Rückflug abziehen und Ziva wollte den letzten Urlaubstag nicht in einem Flugzeug verbringen, sondern wieder in DC. Sie hatten sich für ein Hotel, was etwas außerhalb der Stadt lag, entschieden. Die Bilder, die sich im Internet angeguckt hatten und auch die Meinungen der Besucher vor ihnen, hatte sie überzeugt. Beide freuten sich wahnsinnig auf diesen ersten gemeinsamen Urlaub. Sie waren ja schon einmal zusammen in Paris, aber um eine Zeugin von dort aus zurück in die USA zu begleiten.
Es war der 25. August und die Maschine nach Paris flog am 29. Tony und Ziva hatten alle Hände damit zu tun, ihre Sachen zu packen. Jeden Tag, nachdem sie von der Arbeit kamen, packten sie ein wenig mehr in ihre Koffer ein. Tony war mittlerweile so aufgeregt, dass er im Büro von nichts anderem mehr sprach, und somit allen, aber besonders Gibbs damit auf die Nerven ging. Gibbs drohte ihm sogar, dass er ihn feuern würde, wenn er in den nächsten Tagen noch einmal dir Worte „Paris“ oder „Urlaub“ gebrauchen würde.
Am Abend des 28. August saßen Tony und Ziva gemeinsam auf der Couch in Tonys Wohnung und tranken ein Glas Wein. „Weißt du eigentlich, wie glücklich du mich machst, Ziva?“ „Ja, das sagst du mir ja auch jeden Tag, und ich finde es immer wieder toll, wenn du das sagst, mein kleiner Pelzarsch.“ „Morgen um diese Zeit sitzen wir wahrscheinlich schon auf dem Balkon unseres Hotelzimmers und genießen die schöne Aussicht. Ich hoffe nur, dass das Wetter auch einigermaßen stimmt und wir nicht die ganze Zeit im Hotel verbringen müssen“, sagte Tony. „Oh, da fallen mir aber auch schöne Aktivitäten ein“, sagte Ziva verführerisch. „Du kleines Biest.“ „Danke.“ Ziva gab Tony einen Kuss. Tony erwiderte diesen natürlich sofort und spielte nun mit ihrer Zunge. In Momenten wie diesen vergaßen sie alles um sich herum, um nur für den anderen da zu sein. Und sie genossen es jedes Mal. Nach ein paar Minuten löste sich Ziva von Tony, was Tony gar nicht gefiel. „Hey! Was soll denn das?“ „Hast du schon vergessen? Wie fliegen morgen nach Paris, und der Flug dauert 8 Stunden und wir fliegen morgen um 6 Uhr hier weg. Also ich für meinen Teil möchte doch ein bisschen schlafen, um dann auch fit zu sein, oder wie siehst du das?“ Tony wusste natürlich, dass seine Freundin recht hatte, nur wollte er es nicht zugeben. „Aber wir können doch auch im Flugzeug genug schlafen, wenn der Flug 8 Stunden geht.“ Tony spielte nun den Beleidigten, was Ziva jedoch nicht so gefiel. „Mach, was du willst. Aber wenn du mir morgen früh die Augen voll heulst, weil du müde bist, dann gib nicht mir die Schuld dafür.“ „Es heißt „Ohren“, Schatz, nicht Augen.“ Und schon wieder musste Ziva lachen, jedes Mal, wenn Tony sie bei ihren Sprachfehlern verbesserte. Ziva kam lief wieder zurück zum Sofa und fing an, Tony kräftig durchzukitzeln. „Ziva! Bitte! Du weißt, dass ich kitzlig bin! Hör!“ „Du hast es nicht anders gewollt, wenn du nicht hören willst, musst du eben fühlen.“ „OK, OK ich ergebe mich, Friede! Friede!“ Ziva lies wieder von ihrem Freund ab und setzte sich dann neben ihn und legte ihren Kopf an seine Schulter. „Wehe, du machst das noch mal.“ „Soll das ein Angebot sein, Tony?“ „Nein.“ „Das will ich doch hoffen.“ „Weißt du was?“ „Was denn?“ „Ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch, mein kleiner Pelzarsch.“ Sie küssten sich noch mal, räumten dann ihre Gläser weg und machten sich allmählich bereit zum Schlafen.
Am nächsten Morgen klingelten die Wecker von Ziva und Tony um 4 Uhr. Ziva machte es nicht so viel aus, früher aufzustehen, doch Tony hatte Mühe, sich aus dem Bett zu bewegen. Schließlich schaffte er es doch. Ziva konnte an diesem Tag nicht joggen, weil es noch dunkel draußen war. Sie ging stattdessen ins Badezimmer, um zu duschen. Währenddessen machte Tony Kaffee und bestellte schon mal ein Taxi für 5 Uhr. Nachdem Ziva fertig war, ging auch Tony schnell duschen und kam fertig angezogen aus dem Bad. Nun saßen sie zusammen in der Küche und tranken ihren Kaffee. Tony hatte sich noch eine Kleinigkeit zum Essen gemacht, er konnte eigentlich zu jeder Tageszeit etwas essen. Nachdem sie ihren Kaffee getrunken hatten, checkten sie noch mal die Wohnung durch, um sicher zu gehen, ob auch alles in Ordnung war und ob sie vielleicht doch etwas vergessen hatten. Da dies nicht der Fall war, verließen sie die Wohnung und warteten vor dieser auf das Taxi. Dieses kam auch überpünktlich, um 4.55 Uhr und sie fuhren Richtung Flughafen. Nach etwa 25 Minuten waren sie dort angekommen. Tony bezahlte den Taxifahrer, holte das Gepäck aus dem Kofferraum und er ging mit Ziva zum Terminal, zum Einchecken. Die Koffer, sowie Ziva und Tony wurden gescannt und danach hatten sie noch 15 Minuten, bis die Maschine abflog. Nach kurzer Suche fanden sie die Maschine in Richtung Paris und konnten gleich einsteigen. Sie verstauten ihr Gepäck über den Sitzen und nahmen dann auf ihren Platz. Tony hatte darauf bestanden, am Fenster zu sitzen. Tony und Ziva ließen sich ein bisschen erschöpft auf ihre Sitze fallen. „So, jetzt haben wir es so gut wie geschafft“, sagte Tony und er war richtig glücklich.“ „Ja, das haben wir, und ich kann es kaum erwarten.“ „Meine Damen und Herren, hier spricht der Kapitän. Ich und der Rest der Crew begrüßen Sie recht herzlich in der Maschine Richtung Paris. Ich möchte Sie nun bitten, sich anzuschnallen, da wir in Kürze starten werden. Wünschen Ihnen einen schönen und angenehmen Flug.“ Das Gleiche sagte der Pilot auch auf französisch und schon wenige Augenblicke später startete das Flugzeug und machte sich auf dem Weg Richtung Frankreich.
NEUER TEIL 22.08.2010
Der Flug verlief relativ ruhig. Ziva und Tony schliefen die meiste Zeit, das sie in der Nacht nicht sehr viel geschlafen hatten. Wenn sie mal wach waren, vertraten sie sich die Füße im Flugzeug oder lasen irgendwelche Zeitschriften, die sie vom Personal bekommen hatte. Tony hatte dabei aber seine Probleme, da er nicht ein Wort französisch versteht. Ziva hingegen konnte die Magazine getrost lesen, und spielte hin und wieder den Dolmetscher für Tony. Nach 8 langen Stunden, um 14.15 Uhr, kamen sie dann schließlich am Pariser Flughafen Charles de Gaulle an. Nachdem sie ausgestiegen waren, suchten sie sich ein Taxi, das sie zum Hotel bringen sollte. Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde, da der Verkehr um diese Uhrzeit doch sehr zäh war und das Hotel auch etwas außerhalb der Stadt lag.
Als sie angekommen waren, und eingecheckt hatten, fuhren sie mit dem Aufzug in die 5. Etage und fanden auf Anhieb ihr Zimmer. Ziva öffnete mit einer Karte das Zimmer und als die und Tony dieses dann betraten, kamen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Suite war riesengroß! Wenn man durch die Tür geht und geradeaus durchläuft kommt man auf einen Balkon, auf der Westseite des Hotels und auf diesem konnte man sich ansehen, wie die Sonnen hinter dem Eifelturm verschwand. Ungefähr 2 Meter vor dem Balkon stand ein großes Doppelbett und gegenüber davon ein großer Flachbildfernseher, der an der Wand hing. Etwas weiter rechts stand eine kleine Minibar, dir gut gefüllt war. Wenn man die Suite betrat und dann nach links geht, kommt man in ein großes Badezimmer, mit einer großen Eckbadewanne und einer separaten Duschkabine. Tony, der aus dem Staunen überhaupt nicht mehr herauskam, stand nur mit offenem Mund da, während Ziva bereits dabei war, ihre Koffer zu leeren. „Tony! Könntest du mir heute vielleicht noch mal helfen? Das wäre echt sehr nett.“ „OK, OK, ich komm ja schon. Ich bin nur ziemlich baff, was unser Zimmer angeht.“ „Ja, das ist mir nicht entgangen, du starrst seit ungefähr 10 Minuten hier herum.“ „Ja, aber das Zimmer ist einfach toll!“ „Ich weiß, Tony. Aber trotzdem, würdest du mir jetzt helfen?“ „Ja, klar ich komme.“
Nachdem sie mit den Koffern fertig waren, war es 15.30 Uhr. „So, das wäre geschafft. Und was machen wir jetzt? Ich habe nämlich einen riesen Hunger.“ „Das du Hunger hast, war mir irgendwie klar. Vielleicht können wir uns ein bisschen die Gegend rund um das Hotel angucken, und dort auch nach etwas zum Essen suchen, damit du mir nicht verhungerst.“ Während Ziva das sagte, klopfte sie demonstrierend Tony auf dem Bauch. „Findest du etwa, dass ich zu dick bin oder was sollte das gerade?“ „Nein, mein kleiner Pelzarsch, ich liebe dich doch so wie bist, und nicht anders.“ „Gut. Also, können wir jetzt, ich verhungere sonst noch.“
Tony und Ziva machten einen Spaziergang durch die Straßen rund um das Hotel und fanden sogar einen Hot Dog Stand, zur großen Freude von Tony der sich gleich 2 kaufte. Ziva hingegen war nach einem schon ziemlich voll. Sie waren ungefähr 3 Stunden unterwegs und als sie wieder in ihrem Zimmer waren, wollten sie nur noch duschen und es sich auf dem großen Bett gemütlich machen. Zum großen Glück von Tony hatte der Fernseher auch amerikanische und englische Sender, sodass er nicht immer Ziva als Dolmetscherin benötigte.
Sie saßen eng aneinander gekuschelt auf dem Bett und schauten sich irgendeinen Film an, den nicht einmal Tony kannte, was Ziva sehr erstaunlich fand, denn wenn es um Filme ging, wusste Tony meistens so gut wie alles darüber. „Schatz? Können wir vielleicht den Fernseher ausmachen, der Film ist echt langweilig!“ „Wow, Tony! Das kenn ich ja gar nicht von dir, dass DU einen Film langweilig findest. Und was willst du stattdessen machen“? „Tja, Zivaa. Es gibt eben auch Filme, die mir nicht gefallen und auf deine Frage zurück zu kommen, was hältst du davon, wenn ich dich massiere? Du hast ja schon bewiesen, dass es kannst und jetzt bin ich dran. Na, was meinst du?“ Ziva überlegte kurz, willigte dann aber ein, machte den Fernseher und legte sich auf den Bauch. „Und wehe, du tust mir weh!“ „Ich könnte dir doch nie wehtun, dass weißt du doch, dafür liebe ich dich viel zu sehr.“ „Ja ich weiß. Na dann fang mal an.“ Tony setzte sich neben Ziva und fing an den Nacken zu massieren und arbeitete sich dann über die Schultern den Rücken herunter. „Wow! Du bist wirklich gut. Wo hast du das denn gelernt?“ „Keine Ahnung, liegt wohl an dir.“ Nach etwa 20 Minuten war Tony fertig und er lag wieder neben Ziva im Bett. Ziva hatte ihren Kopf auf seine Brust gelegt und döste leicht vor sich hin bis sie dann schließlich einschlief ebenso wie Tony.
Am nächsten Morgen wachte Ziva als erst auf. Sie lag auf der Seite und Tony hatte einen Arm um sie gelegt. Sie befreite sich von ihrem noch schlafenden Freund und ging aus dem Bett. Der Wecker zeigte halb 9 an und Ziva lief in Richtung Balkon und riskierte einen Blick nach draußen. Zu ihrem Entsetzen regnete es in Strömen, dabei war der gestrige Tag noch so schön gewesen. Sie fing an zu überlegen, was man an so einem Tag machen könnte. Eigentlich wollten Tony und sie in die Innenstadt und sich dort ein paar Sehenswürdigkeiten angucken, doch das ging jetzt nicht mehr. Je länger sie da saß, desto weniger fiel ihr ein, sie bemerkte auch nicht, dass Tony langsam wach wurde und sie eine Weile beobachtete. „Guten Morgen, Ziva. Warum sitzt du denn die ganze Zeit dort vor dem Fenster?“ Ziva erschrak leicht, als sie ihren Namen hörte, stand auf und setzte sich auf die Bettkante. „Hast du noch nicht nach draußen geguckt? Es gießt wie aus Bechern. Und mir fällt absolut nichts ein, was wir den ganzen hier machen könnten.“ „Erstens, es heißt es gießt wie aus Kübeln und ich bin mir sicher, dass dieses Hotel einen Pool oder so was hat und vielleicht können wir ja ein bisschen schwimmen gehen. Aber vorher gehen wir frühstücken, ich habe Hunger.“ Ziva drückte ihm einen herzlichen Kuss auf die Wange und war mit diesem Vorschlag einverstanden. Das Gute in diesem Hotel war, dass sie Vollverpflegung hatten, also Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Aber sie mussten nicht zu jedem Essen erscheinen und konnten sich dann immer aussuchen, ob sie im Hotel essen wollten oder nicht. Und wenn sie dann da waren, wurde ihre Namen und die Zimmernummer notiert, und später der Rechnung hinzugefügt. Somit hatten sie auch die Gelegenheit, mal einen ganzen Tag nicht im Hotel verbringen zu müssen.
Nach dem Frühstück informierte sich Ziva an der Information nach einer Möglichkeit zum Schwimmen. Tatsächlich gab es einen hoteleigenen Pool. Diesen durften alle Bewohner des Hotels jederzeit benutzen. Außerdem wurde Ziva angeboten, dass sie sich für eine Art Wellness Tag eintragen konnten, mit Massage und ähnlichem. Sie stimme zu und erzählte Tony dann anschließend alles. Dieser war sichtlich beeindruckt und er konnte es kaum noch erwarten.
Bis es aber soweit war, verbrachten sie noch ein bisschen Zeit in ihrem Zimmer, um ein bisschen fernzusehen. Sie schauten Nachrichten und eine US Talkshow, die Tony sehr amüsant fand, da es um Männer ging, die fremdgegangen sind. Ziva allerdings war von diesem Thema weniger begeistert und guckte Tony hin und wieder mal ein wenig finster an. Tony verstand sofort diesen Blicke seiner Freundin und schaltete auf einen Tierkanal um. Zivas Blick wurde wieder normal und sie schauten sich eine Dokumentation über Löwen in Afrika an.
Ziva stand vom Bett auf, ging zu ihrem Schrank und holte sich ihren blauen Bikini, sowie einen Bademantel heraus und verschwand damit im Badezimmer. Als sie wieder herauskam, war Tony ebenfalls in seinen Bademantel gehüllt und hatte eine Badehose an. „Hast du dich jetzt hier im Raum umgezogen, oder was?“ „Ja, was solls. Ich habe auch extra die Vorhänge zugezogen. Manche Dinge darfst eben nur du zu Gesicht bekommen.“ Er legte wieder sein berühmtes Lächeln auf und Ziva musste unwillkürlich lachen. „Uuh! Na wenn du das meinst, mein Pelzarsch. Also gehen wir jetzt oder willst du hier noch Wurzeln hauen.“ „Es heißt Wurzeln schlagen, Ziva.“ „Ist dich egal! Du weißt, was ich meine. Also komm schon, oder ich lasse mich alleine massieren und verwöhnen.“ Tony ließ sich das nicht zweimal sagen und folgte seiner Freundin aus dem Zimmer.
NEUER TEIL 02.09.2010
Der Pool war im unteren Bereich des Hotels und war sehr groß, so dass man gut 30 Meter Bahnen schwimmen konnte. Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur. Während Ziva ein paar entspannende Bahnen schwamm, konnte Tony es nicht lassen, sich immer wieder mal Ziva zu nähern und sie unter Wasser zu ziehen oder auch mal an ihrem Bikini herum zu spielen. Doch Ziva wusste sich zu wehren und hätte es fast geschafft, Tony seiner Hose zu entledigen. Schließlich alberten beide nur noch im Wasser herum und genossen die Zweisamkeit, denn sie waren vollkommen alleine. Sie konnten gar nicht mehr voneinander lassen, umarmten und küssten sich, über und unter Wasser. Spätestens jetzt waren die Sorgen wegen dem verregneten Tag vergessen.
Nach ca. 2 Stunden kamen sie wieder aus dem Becken heraus und gingen duschen (natürlich zusammen). Danach machten sie sich auf den Weg zu den Massageräumen. Dort wurden sie von 2 Masseuren in Empfang genommen. „Hallo, Miss David, schön, dass Sie da sind. Wen haben Sie denn mitgebracht?“ „Meinen Freund, Tony.“ „Ah, wie schön. Dann legen Sie und Tony sich doch auf die beiden Liegen, dann können wir anfangen. Möchten Sie ein bestimmtes Öl für die Massage?“ „Ja, ich hätte gerne Lavendel, und du Tony?“ „Ich nehme dasselbe.“ „Gut, dann fangen wir an.“
Zwei Stunden später verließen Ziva und Tony den Raum und gingen in Richtung Suite. Draußen regnete es immer noch in Strömen. „Oh, tat das gut! Ich glaube, wir sollten uns öfters so durchkneten lassen, oder?“ „Ja, das war echt eine gute Idee. Aber fandest du diese Massage wirklich besser als meine bei unserem Undercover Einsatz?“ Tony schmunzelte. „An diese kommt niemand ran mein Süße.“ Na das will ich auch hoffen.“ Sie standen vor dem Aufzug und warteten. Nach kurzer Zeit kam er dann auch und Tony und Ziva stiegen, Hand in Hand, ein. Ziva drückte auf den Knopf für die 5. Etage und der Aufzug schloss seine Türen. „Echt schade, dass dieser Aufzug keinen Stopp Schalter hat, sonst könnten wir hier ne Menge Dinge tun, wenn du verstehst, was ich meine, mein kleiner Ninja.“ „Oh, ich weiß ganz genau, auf was du aus bist, mein Pelzarsch, aber denk daran, dass wir dieses wunderschöne Zimmer haben und noch fast eine Woche hier sind und niemand uns bei irgendetwas stören kann.“ „War das ein Angebot?“ „Vielleicht“, gab Ziva verführerisch zurück. „Oh, du schaffst es auch immer wieder mir den Atem zu rauben, Ziva.“ Nach einer Fahrt von 2 Minuten stoppte der Aufzug in der 5. Etage und sie liefen in Richtung Suite. Ziva öffnete mit ihrer Karte die Tür und beide traten ein. Tony fing schon an Ziva am Hals zu küssen, wurde aber von Ziva sanft aber bestimmt zurückgestoßen. „Hey! Was soll das denn? Hast du mir nicht vorhin ein Angebot gemacht?“ „Wer sagt denn, dass das für jetzt gleich gilt? Ich finde, wir sollten unsere letzte Nacht hier unvergessen machen. Und bis dahin gibt es noch so viel, was man tun kann. Was denkst du?“ „Dass diese Idee gar nicht mal so schlecht ist, Zivaa.“ „Na dann ist ja gut. Und was wollen wir jetzt machen?“ „Hmm. Es ist jetzt 17.30 Uhr. Wie wärs, wenn wir runter ins Restaurant gehen und Abendessen, ich sterbe vor Hunger.“ „Ja, den habe ich auch. Aber vorher sollten wir uns noch umziehen, ich will ja nicht im Bademantel essen gehen.“ „So gefällst du mir aber auch sehr gut.“ „Ja, ich weiß. Aber willst du, dass außer dir mich jemand so sieht?“ „Nein, natürlich nicht.“ „Na also.“10 Minuten später verließen sie, fertig angezogen, die Suite und gingen ins Restaurant.
3 Stunden später kamen sie, mit vollen Mägen, wieder in der Suite an. Dort entledigten sie sich ihrer überflüssigen Klamotten und saßen zusammen auf dem großen Bett. Beide hatten sich schon ihre Sachen für die Nacht an. Bei Tony war dies nur eine Boxershorts und bei Ziva ein Schlafkleid. Ziva lag mit ihrem Kopf auf Tonys Brust und spielte ein bisschen mit seinen Brusthaaren. Sie taten nichts außer nur da liegen. Beide genossen die Nähe zum jeweils anderen. Obwohl weder Tony noch Ziva sich an diesem Tag so gut wie gar nicht angestrengt haben, eher das Gegenteil war der Fall, waren beide unglaublich müde. Und wenig verabschiedeten sich beide ins Land der Träume.
Am nächsten Morgen war es Tony, der als erster wach war. Er drehte sich auf die Seite und sah, wie Ziva noch friedlich schlief. Er genoss diesen Anblick. Auch sie sah so friedlich aus, wenn sie schlief, wie ein Engel. Er stieg aus dem Bett und ging erst mal ins Bad, um zu duschen. In der Hoffnung, dass Ziva nicht durch die Dusche wach wurde, ging er zurück zu ihr und setzte sich auf die Bettkante. Sie lag immer noch auf dem Bett und schien von dem, was Tony im Bad machte, nichts mitbekommen zu haben. Er lief auf den Balkon zu, um zu sehen, ob es noch regnete. Doch zu seiner Freude war keine einzige Wolke am Himmel und es schien, als würde es ein schöner Tag werden. Ein Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit. Während Tony wieder seine Freundin betrachtete, hatte er eine Idee. Er wollte Ziva mit einem leckeren Frühstück überraschen und rief den Zimmer Service an und bestellte die passenden Sachen. Etwa 10 Minuten später, Ziva schlief immer noch, kam schon ein junger Mann und brachte Tony die bestellten Sachen. Diese standen auf einem Wagen. Dankend nahm Tony dem Mann den Wagen ab und brachte diesen in das Zimmer. Er schaute auf die Uhr, welche Punkt 9 Uhr anzeigte, Zeit, um Ziva zu wecken. Tony ging zum Bett zurück und setzte sich auf die Bettkante. Langsam näherte er sich ihrem Gesicht. Erst küsste er sie zart auf die Stirn, dann flüsterte er ihr ins Ohr. „Hey, mein Sonnenschein. Aufwachen, ich habe eine kleine Überraschung für dich.“ Ziva fing an sich zu strecken und machte langsam die Augen auf und blickte mit ihren braunen direkt in die grünen Tonys. „Hey, Schlafmütze. Hast du gut geschlafen?“ „Ja, bis du mich aufgeweckt hast.“ „Naja, du kannst ja auch nicht den ganzen Tag verschlafen, guck mal nach draußen, es ist wieder schön. Wahrscheinlich war das gestern nur eine Ausnahme mit dem Wetter. Dann können wir uns heute ein bisschen die Stadt angucken und die ganzen Sehenswürdigkeiten. Aber zuerst“, er zeigte auf den Wagen, der neben dem Bett stand, „dachte ich mir, dass wir erst mal frühstücken. Was hältst du davon?“ Ziva war noch nicht ganz wach und schaute ein bisschen perplex drein, dennoch freute sich sie, dass Tony sich solche Mühen machte. „Das ist wirklich süß, Tony. Komm her.“ Tony näherte sich Ziva und sie küssten sich innig. Sanft spielten ihre Zungen miteinander, ehe Ziva den Kuss unterbrach, um nach Luft zu schnappen. „Ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch, mein Pelzarsch.“
Nun saßen sie zusammen im Bett und genossen das Frühstück. Ziva war nur am staunen. Die französischen Croissants und der Kaffee waren so lecker, dass sie gleich zwei davon aß plus zwei Tassen Kaffee. Tony aß gemütlich sein Rührei und auch ein Croissant.
Nachdem sie alles aufgegessen und getrunken hatten, räumte Tony das Geschirr wieder auf den Wagen, während Ziva duschen ging. Eine halbe Stunde kam sie, fertig angezogen mit ein bisschen Schminke, aus dem Bad. Tony saß auf dem Balkon und atmete die frische Luft ein. Es war wirklich ein sehr schöner Tag bis dahin und er konnte nur noch schöner werden.
Ziva näherte sich ihrem Freund und blieb dicht hinter ihm stehen. Sie legte ihre Hände vor seine Augen. „Ziva. Ich weiß, dass du das bist, wer sollte es denn sonst sein?“ „Stimmt, das war auch zu einfach. Also, du wolltest doch unbedingt die Stadt angucken, also worauf wartest du noch?“ „Schon, da Ma’am.“ „Was ist mit dem Wagen?“ „Den holt jemand vom Zimmerservice, wenn ich mich dort melde.“ „Gut.“
Ziva hakte sich bei Tony ein und sie verließen das Zimmer. Draußen vor dem Hotel, mussten sie erst einmal den Weg zu Metro finden, doch dank der perfekten Französischkenntnisse von Ziva war es nur ein Sache von Minuten, ehe sie schon auf einem Gleis standen und auf die Metro warteten. Diese kam dann auch pünktlich und Tony und Ziva stiegen ein.
Die Fahrt zur Champs Elysees dauerte eine Viertelstunde. Dort angekommen, stiegen sie aus und schauten sich erst mal die Umgebung an. Klar, sie waren schon einmal in Paris, aber aus beruflichen Gründen, und konnten sich deshalb nicht so viel von dieser schönen Stadt angucken, aber jetzt hatten sie die nötige Zeit dazu. Sowohl Tony als auch Ziva waren überwältigt von dem Anblick, der sich ihnen bot. Die Straße schien endlos lang zu sein, man konnte das Ende nicht erkennen, so viele Menschen waren an diesem Tag unterwegs. „Also, ich würde sagen, auf ins Getümmel.“ sagte Tony. Er nahm Zivas Hand in seine und sie liefen zusammen die Straße entlang. „Willst du denn ein paar Geschenke für die anderen kaufen, oder sollen wir das lassen“, fragte Ziva. „Hmm. Also Abby hat mir gedroht, mir etwas anzutun, ohne forensische Beweise zu hinterlassen, sollte ich ihr keine Postkarte schicken. Aber wenn du willst, dann können wir auch nach ein paar kleinen Geschenken suchen.“ „OK, gut. Ich habe da eben einen Laden gesehen, wo man so Goth Sachen kaufen kann. Komm wir gehen mal gucken.“ Nach 10 Minuten kamen sie, mit einem schwarzen Armband, mit silbernen Nieten wieder heraus. „Ich hoffe, dass ihr das auch gefällt.“ „Ach, Ziva, du kennst doch Abby. Ihr gefällt alles, was schwarz ist. So sind Goths nun mal.“ „Ja, da hast du wahrscheinlich recht. So für Abby haben wir jetzt war, aber was ist mit Ducky, Gibbs und McGee?“ „Keine Ahnung, da war das für Abby wohl das leichteste. Aber wir haben ja noch ein wenig Zeit, um etwas Passendes zu finden.“ „Ja, sehe ich auch so.“
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Geständnisse Part 1
Dieser Beitrag wurde 11 mal editiert, zum letzten Mal von Bambina91: 02.09.2010 23:28.
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22.07.2010 12:35 |
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DMichels

NCIS Mitglied


Dabei seit: 01.02.2010
Beiträge: 247
Herkunft: Deutschland / Niedersachsen
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Huhu,
erst einmal Glückwunsch zum neuen Thread und danke für die PN
Ich fand das Kapitel toll geschrieben denn gerade Tonys Gedanken und Gefühle über seinen "ersten Arbeitstag" waren plausibel und gut beschrieben...
Freu mich aufs neue Kapitel und bin gespannt was noch so alles passiert...
LG DMichels
__________________ Schaut doch auch mal bei meinen anderen Storys rein...
Freu mich auf euer Feedback
Familienleben
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22.07.2010 16:49 |
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Mara Jade

NCIS Jungspund


Dabei seit: 08.04.2010
Beiträge: 79
Herkunft: Ruhrgebiet
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Erst einmal danke für die PN und Glückwünsch zum neuen Theard. Wieder einmal sehr schön geschrieben... bin gespannt wie es weitergeht.
__________________ LG aus dem Kohlenpott
Mara
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22.07.2010 21:01 |
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Moni40onair

NCIS Routinier
 

Dabei seit: 15.02.2010
Beiträge: 376
Herkunft: Bayern
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Hi Bambina,
Tony ist also wieder zurück und den Urlaub hat er auch schon beantragt. Mal sehen, was eher kommt, Urlaub oder ein neuer Fall. Ich lass mich überraschen.
__________________ LG Moni
Ziva:..for what? - Tony:..For you!
Meine FF Spur des Geldes + RUSSISCHES ROULETTE
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23.07.2010 13:29 |
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stefanie22

NCIS Routinier
 

Dabei seit: 14.05.2009
Beiträge: 797
Herkunft: Deutschland
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Erstmal gratulation zum 3 threads
Das war mal wieder sehr sehr schon
Aufjedenfall als Tony Gibbs fragte was er machen konnte und das er dazu bereit ist
Was Gibbs ihn als antwort gegeben hat
Das gesprach zwischen Vance und Tony hat mir auch sehr gut gefallen
Also wenn ich es jetzt richtig verstanden haben hat Vance das von Gibbs erfahren das die beiden zusammen sind
freue mich jetzt schon auf nachste kapittel
sag mir dann bitte wieder bescheit
lg stefanie22
__________________ Tate und Tiva for ever!!!!!
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25.07.2010 04:55 |
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Bambina91

NCIS Mitglied


Dabei seit: 01.06.2010
Beiträge: 100
Herkunft: Böblingen
Themenstarter
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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hallo!
wieder ein neuer teil meiner ff
vielleicht bekommi ich diesmal ein bissle mehr FB.
__________________ Meine erste FF:
Geständnisse Part 1
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28.07.2010 23:02 |
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ChTDinozzo

NCIS Mitglied

Dabei seit: 10.11.2008
Beiträge: 217
Herkunft: Switzerland
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Sei nicht traurig .. vergiss nicht es sind viele in den Ferien da wird schon noch mehr FB kommen
Guter neuer Teil .. die Umarmung Gibbs/Tony hat mir natürlich am besten gefallen
*süüüsss*
Aber auch den Rest des Teams hast du gut eingefangen
Hat mir gut gefallen wie du Tony's ersten Arbeitstag beschrieben hast.
Hoffen wir mal, dass die Ferien von Tony und Ziva nicht verschoben werden müssen ... hmm wer weiss was du noch mit ihnen vor hast
Bin gespannt auf den nächsten Teil
__________________ Semper Fi
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29.07.2010 08:48 |
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Mara Jade

NCIS Jungspund


Dabei seit: 08.04.2010
Beiträge: 79
Herkunft: Ruhrgebiet
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Da Tony die Flasche der Arztin auf DNA Spuren untersuchen lässt, ist es ihm ja wohl auch aufgefallen, das die Dame wusste das das Opfer mit einem Messer ermordet wurden, obwohl er nur erwähnt hat, das man sie ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden hat. Gut ne?????
Du schenkst uns meistens lange Teile. Danke dafür. Weiterso. Bin nähmlich mega gespannd wie es weiter geht.
__________________ LG aus dem Kohlenpott
Mara
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29.07.2010 16:34 |
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Bambina91

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Dabei seit: 01.06.2010
Beiträge: 100
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Themenstarter
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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hallo!
da ich morgen in den urlaub fahre, habe ich noch schnell nen neuen teil gepostet. er ist zwar net so lang, wie die anderen, aber ich hoffe er gefällt euch trotzdem
ich weiss nicht, wie viel ich in den nächsten 2 wochen schreiben kann, aber ich gebe meine bestes.
grüßle
__________________ Meine erste FF:
Geständnisse Part 1
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30.07.2010 22:19 |
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Mara Jade

NCIS Jungspund


Dabei seit: 08.04.2010
Beiträge: 79
Herkunft: Ruhrgebiet
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Schöner neuer Teil und mit der Flasche hatte ich ja recht
.
So dann wünsch ich dir noch einen schönen Urlaub. Bis dahin,
LG Mara
__________________ LG aus dem Kohlenpott
Mara
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30.07.2010 22:33 |
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DMichels

NCIS Mitglied


Dabei seit: 01.02.2010
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Huhu,
ich weiß nicht ob mein Handy das einfach nur so komisch anzeigt aber kann es sein, dass der letzte Teil doppelt drin steht?!?
Naja...zu der Story:
Das mit dem Messer ist mir beim Vehör auch aufgefallen und ich bin überrascht das es tatsächlich der entschiedene Hinweis war. Ich fand das Gespräch zwischen Abby und Tony toll und vorallem das was er über Ziva und ihre Beziehung gesagt hat
LG DMichels
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30.07.2010 23:23 |
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stefanie22

NCIS Routinier
 

Dabei seit: 14.05.2009
Beiträge: 797
Herkunft: Deutschland
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Das war mal wieder sehr sehr schon
Da bin ich ja mal gespannt was die artztin dazu zusagen hat
Dann hat woll erst ihr Mann sie betrogen und dann hat sie ihren Mann betrogen mit nen anderen und wurd Schwanger
Wie wird ihr Mann reagieren wenn er erfahrt das er nicht der Vater ist ihres Kindes
freue mich jetzt schon auf nachste kapittel
kannst du mir dann bitte wieder bescheid geben
lg stefanie22
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04.08.2010 05:15 |
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Bambina91

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Dabei seit: 01.06.2010
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Themenstarter
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Hallo Leute!
Ich binja gerade im Urlaub, habe aber meine story net vergessen^^
also hier kommt der neuste teil, hoffe er gefällt euch und über kommis würde ich mich, wie immer sehr freuen.
grüßle
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Geständnisse Part 1
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07.08.2010 13:10 |
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DMichels

NCIS Mitglied


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Gut somit ist der Fall gelöst.
Ich kann Tonys Bedenken bzgl. einer Familiengründung schon verstehen auch wenn ich natürlich hoffe das sie es irgendwie hinbekommen.
Bin gespannt was der Urlaub so bringt und wie Ziva reagiert wenn sie irgendwann von seinen Plänen erfährt...
LG DMichels
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07.08.2010 14:25 |
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Moni40onair

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Dabei seit: 15.02.2010
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Hi,
also ich denke auch, der Fall ist so gut wie gelöst und jetzt wird es wohl in erster Linie um die Beziehung zwischen Tony und Ziva gehen. Mal sehen, wie du das ausarbeitest.
Du schreibst im Grunde nicht schlecht, nur manchmal klingt es ein wenig holprig, aber da bin ich halt ein wenig kritisch.
Auf jeden Fall finde ich es bemerkenswert, dass du auch noch aus dem Urlaub postest.
Also bis zu nächsten Mal.
__________________ LG Moni
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07.08.2010 16:58 |
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Mara Jade

NCIS Jungspund


Dabei seit: 08.04.2010
Beiträge: 79
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Schöner neuer Teil und im Fall geht es auch weiter. Für meinem Geschmack ein bischen zu wenig Tony und Ziva aber das kommt bestimmt in nächsten Teil.
Schreib schnell weiter.
__________________ LG aus dem Kohlenpott
Mara
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08.08.2010 11:53 |
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stefanie22

NCIS Routinier
 

Dabei seit: 14.05.2009
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Das war mal wieder ein sehr schones teil
Wie Gibbs das den ehemann gesagt hatte das er nicht der Vater des Kindes gewesen ist
Fand es Toll wie sich Tony so den gedanke hat aber ebend auch Angst hat in den bereichen zuversagen
Hoffendlich redet er darüber mit Ziva und vielleicht auch Gibbs und das sie ihn sagen das er sich daruber keine sorgen machen muss
freue mich jetzt schon auf nachste kapittel
sag mir dann bitte wieder bescheid
lg stefanie22
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08.08.2010 17:51 |
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Bambina91

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Dabei seit: 01.06.2010
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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Hallo!!
SO jetzt gibts wieder nen neuen Teil!
Bin immer noch im Urlaub, komme aber am Samstag wieder zurück und kann dann auch wieder regelmäßiger schreiben.
Hoffe wieder auf eure Kommis.
Grüßle
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13.08.2010 10:24 |
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Moni40onair

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| RE: Geständnisse (Tony Whump/ Tiva/ Tibbs) Teil 3 |
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Hi Bambina,
na, da bin ich ja mal gespannt, ob es ein ganz normaler, ruhiger Urlaub wird, oder ob nciht vielleicht doch ein bisschen was passiert !?
Auf jeden Fall wäre das ein Traum, wenn man nur 1/2 Stunde vor Abflug am Terminal sein müsste - leider hat man da immer früher da zu sein und wartet sich dann dumm und dämlich.
Also ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
__________________ LG Moni
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13.08.2010 10:53 |
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DMichels

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Huhu,
schön schön. Der Fall ist also gelöst...
Das Verhör mit Ziva stell ich mir auch sehr angespannt vor wenn man mal bedenkt wie sie im Job so agiert.
Der Urlaub in Paris wird für beide sicher toll und ich bin gespannt was du dir dazu noch alles einfallen lässt...
LG DMichels
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13.08.2010 11:36 |
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